Nachahmung der Natur – nicht so einfach, wie es scheint…

Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden bei den ersten Alpinisten und Bergsteigern, die sich bei natürlichen Höhenbedingungen aufhielten, wesentliche Änderungen im Blutbild festgestellt. Zugleich wurden Forschungen über die bisher unbekannte Höhenkrankheit aufgenommen. Es wurden Ausarbeitungen betreffend adaptive Vorbemerkungen erstellt.

 

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Erste Versuche zur Anwendung simulierter Höhenbedingungen fanden in Jahren 1939–1943 statt. Sie wiesen nach, dass eine feine Sauerstoffunterversorgung positive Effekte in Form von Verbesserung von Lungenventilation, Anstieg des Hämoglobinspiegels sowie von Folgeverbesserung der Sauerstoffsättigung des Blutes bewirkte. Es wurden damals auch in Hochalpen erste Kliniken zur Asthmabehandlung unter Höhenbedingungen gegründet. Eine besondere Blütezeit von Höhentraining erfolgte in den späten 60gern Jahren nach den Olympischen Spielen in Mexiko (1968).

Weitere Schritte in Forschungen über Anwendung einer künstlich geschaffenen Exposition auf Sauerstoffunterversorgung wurden in militärischem sowie im Weltalleroberungsbereich gemacht. Höhenbedingungen, die in Niederdruckkammern durch das Auspumpen von Luft geschaffen werden, werden bis zum heute bei Voranpassung von Bomberpiloten und Astronauten an Flüge in hoher Höhe angewandt. Der Aufenthalt in solchen hypobarischen Kammern (Niederdruckkammern) wird jedoch von Menschen aufgrund eines wesentlichen Druckunterschieds schlecht vertragen. Es ist erforderlich, Dekompressionsgrundsätze (ein stufenweiser Druckabbau bis auf einen ‘üblichen’ Wert) anzuwenden, was sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

 

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Ein weiterer Versuch, künstliche Hypoxie-Bedingungen zu schaffen, bestand in Simulierung von Hochgebirgsklima durch Anwendung von Atemmasken, deren Aufgabe ist, mit einer Luftmischung mit Stickstoffzusatz mit gesenktem Sauerstoffgehalt in der Einatmungsluft zu versorgen. Diese Lösung ist auch nicht zufriedenstellend. Der Grund dafür ist, dass die Anwendung sehr umständlich ist, es treten ferner Störungen normaler Atemart, Hidrosis, Beschränkungen der Beweglichkeit sowie unkontrollierter Anstieg des Kohlenstoffdioxidgehalts auf, die auf das Wiedereinatmen eines Teils bereits vorher ausgeatmeter Luft zurückzuführen sind.

Ein anderer Versuch, künstliche Höhenbedingungen zu schaffen, besteht darin, reinen Stickstoff in die Räume mithilfe von tragbaren Generatoren hineinzublasen, bis eine bestimmte Luftmenge aus dem Raum herausgedrängt wird . Dieses System ist jedoch – aufgrund hoher Schwankungen simulierter Höhe (sogar um 2000m!) äußerst instabil, und sogar gefährlich für den Benutzer. Es bedarf einer dauerhaften Absorption von Kohlenstoffdioxid und einer vorübergehenden Fensterlüftung und ist dazu noch sehr aufwendig im Betrieb.

 

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Das System LOXYS ist, als das einzige System auf dem Markt, frei von den o.a. Nachteilen und ermöglicht einen komfortablen Aufenthalt unter stabilen Höhenbedingungen. Mehr über Systemdetails können Sie hier erfahren.