Sehnen- und Bänderriss

Die Beschädigung dieser Strukturen vom Bewegungssystem ist besonders umständlich und schließt den Betroffenen für eine längere Zeit aus sich körperlicher zu betätigen. Betrifft die Verletzung die untere Extremitäten, so hängt es mit erheblichen Erschwernissen in täglichem Leben zusammen. Sämtliche o.g. adaptiven Mechanismen des Organismus zur kontrollierten Sauerstoffunterversorgung sind universell und können wohltuende Effekte bei jeder anderen Verletzung vollbringen.

 

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Die Hauptrolle im Regenerierungsprozess im Sehnen- und Bänderbereich spielt auch der vaskuläre endotheliale Wachstumsfaktor (eng. VEGF). Seine erhöhte Expression ist sehr wichtig für das richtige und schnelle Zusammenwachsen von Sehnen und Bändern. Von besonderer Bedeutung ist es bei Behandlung der gerissenen Achillessehne bzw. des vorderen Kniegelenkskreuzbandes. Dies sind die am häufigsten auftretenden ernsthaften Verletzungen, die einer operativen Versorgung bedürfen. Gleichzeitig nimmt die Rehabilitation dabei viel Zeit in Anspruch. Aus diesem Grund ermöglicht die Einführung des Aufenthalts unter Höhenbedingungen den Geweberegenerierungsprozess zu beschleunigen und gilt als ein Element einer Frührehabilitation. Es wurde mit Hilfe von experimentellen Versuchen belegt, dass Tenozyten (Sehnenzellen) zweifach schneller unter Höhenbedingungen zuwachsen, was auf eine erhöhte Aktivität des vaskulären endothelialen Wachstumsfaktors (eng. VEGF) zurückzuführen ist (Petersen W. 2003). Solch eine schnelle Regeneration einer beschädigten Sehne bedarf wohl keinerlei weiterer Kommentare.