Behandlung von Gelenkverletzungen

Beschädigungen in Gelenkbereichen betreffen hauptsächlich Verletzungen von Gelenkbändern (siehe hier). Zustände degenerativer Verletzung von Gelenkknorpeln können sich aus

  • einer direkten Verletzung, bei einer Quetschung, einem Bruch von Gelenkenden, bzw.
  • aus einer indirekten Verletzung, bei einer falschen übermäßigen Belastung, wie es bei instabilen Gelenken passiert, z.B. bei Verletzung von Bändern, ergeben.

Der Gelenkknorpel wird auch bei Gelenkentzündungen beschädigt (z.B. bei einer rheumatischen bzw. eitrigen Knieentzündung). Die Ernährung dieses Gewebes erfolgt hauptsächlich durch Diffusion über Kapillaren, die von Gefäßen der subchondralen Schicht abgehen. Bei degenerativen Zuständen von Gelenkflächen, insbesondere bei deren fortgeschrittenem Stadium, ist es erforderlich, eine Arthroskopie samt unentbehrlichen chirurgischen Eingriffen vorzunehmen. Die Wirksamkeit solcher Eingriffe hängt von der Aktivität entsprechender Wachstumsfaktoren ab. Eine wichtige Rolle dabei spielen der Plättchen-Wachstumsfaktor und der o.g. vaskuläre endotheliale Wachstumsfaktor (eng VEGF). Ihre Anwesenheit wirkt stimulierend auf Regenerations- und Reparationsprozesse nach einer Verletzung, Migration von Zellen in den Verletzungsbereich, deren Vermehrung und Differenzierung sowie auf Proliferation von Blutgefäßen ein.

 

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Die Stimulierung von Geweben mit Hilfe von Wachstumsfaktoren lässt sehr gute Ergebnisse in der Behandlung von degenerativen und Überanstrengungserkrankungen erzielen. Unter typischen Bedingungen werden sie von außen in Form von Injektionen verabreicht. Dank der Anwendung von Höhenbedingungen beginnt der menschliche Organismus die Faktoren zum großen Teil selbst zu synthetisieren, insbesondere in den Bereichen mit kritischer auerstoffunterversorgung. Dadurch wird eine hervorragende Verbesserung des Behandlungsprozesses erzielt. Zugleich ermöglicht eine weitere Rehabilitation unter Höhenbedingungen die Folgen von Immobilisierung bzw. Senkung der Lebensaktivität und der körperlichen Betätigung zu eliminieren. Mehr Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Rehabilitation.

 

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Die obigen Vorteile sind mithilfe des LOXYS® Systems, das Bedingungen, die gleichartig zu Aufenthaltsbedingungen in Hochgebirgen sind schafft, erreichbar. Das von uns angebotenen Tool genießt eine recht hohe Anerkennung bei solchen Anwendungen wie z.B. Sporttraining, Rehabilitation und Medizin. Sein enormer Vorteil besteht darin, dass keine Druckänderungen im Inneren von Räumen erfolgen und dass das System dadurch durchaus sicher ist. Das LOXYS® System bedarf der Errichtung von keiner Spezialkammer, denn es kann in bereits bestehenden Räumen eingesetzt werden. Sein Anschluss an ein Klima- sowie an ein Lüftungssystem unter gleichzeitiger rechnergestützter Kontrolle stellt stabile Höhenbedingungen sicher, die in einem Bereich von 300 bis 6.000 m ü.d.M. liegen, wobei der Pegel von CO2 im Raum 0,5% nicht überschreitet. Es ist die einzige  Lösung, die solche Parameter bietet, auf dem Markt. Mehr Informationen über die LOXYS® Technologie finden Sie im Abschnitt Details der Technologie LOXYS.