Hypercholesterinämie – Problem zeitgenössischer Menschen

Ein hoher Cholesterinspiegel ist ein weiteres großes Problem zeitgenössischer Zivilisation. Zur Sicherung seiner Reduzierung ist es erforderlich, Diäten einzuhalten sowie ausreichend Sport zu treiben,  bzw. sich zu bewegen. Diese Ergebnisse sind erst nach einer recht langen Zeit zu sehen.

LDL-Cholesterin (sog. böses Cholesterin) entsteht hauptsächlich in der Leber, infolge des Überschusses im Blut vorhandenen Zuckers. Es scheint überraschend zu sein, aber allein der Konsum von Fett ist nicht stark direkt mit dem Anstieg vom Cholesterinspiegel verbunden. Zugleich weist die Adipositas keinen starken Zusammenhang mit dem hohen Cholesterinspiegel auf. Die Adipositas weist auf eine Überlastung des Organismus mit Kohlenhydraten hin, die im biochemischen Vorgang ins Fettgewebe umgewandelt werden, wie es bei manchen Menschen der Fall ist. Bei anderen Menschen entstehen aus demselben Zucker beträchtliche Cholesterinmengen. Deswegen ist es oft eine große Überraschung, wenn ein hoher Cholesterinspiegel bei schlanken Menschen, die beträchtliche Mengen von Kohlenhydraten (Monosacchariden) einnehmen, festgestellt wird.

Ein zu großer Konsum von Fetten trägt auch selbstverständlich der Adipositas bei, v.a. durch die Hemmung des Zuckerverbrennungsprozesses. Eben der sich im Blut dauernd anhaltende Zuckerspiegel ist der Grund für Misserfolge im Kampf gegen hohen Cholesterinspiegel. Wichtig ist nicht nur die Reduzierung in der Diät von mehrfach ungesättigten Fettsäuren, sondern auch die Verbesserung des Kohlenhydrathaushaltes des Organismus, also gemeint ist die Stabilisierung des Glukosespiegels im Blut.

 

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Wie dem Abschnitt Diabetes mellitus zu entnehmen ist, ermöglichen die Höhentrainings den Glukosespiegel im Blut durch Verbesserung ihrer Assimilation und Transport im Gewebebereich zu stabilisieren. Selbstverständlich ist hier auch eine rationelle Diät erforderlich. Gesundheitliche Effekte sind jedoch bereits nach 10-12 Trainingssessions in einer Höhe bis zu 2700m ü.d.M. zu sehen. Zusätzlich erfolgt beim Training eine größere Kalorienverbrennung zu Energiezwecken, was zum Verbrauch von größeren Mengen von freien Fettsäuren sowie von LDL-Cholesterin führt. Es ist auch erwähnenswert, dass nur LDL (Lipoproteine geringer Dichte) durch periphere Gewebe zu Energiezwecken verwendet werden kann. Ein erhöhter Verbrauch an LDL führt zur Verbesserung des Verhältnisses zwischen dem ‘bösen’ (LDL – Lipoprotein geringer Dichte) und dem ‘guten’ (HDL – Lipoproteine hoher Dichte) Cholesterin, zugunsten von HDL. Solche Änderungen im Lipidprofil (Diagnostik des Cholesteringehalts im Blut) ist die am meisten erwünschte Umwandlungsrichtung auf dem Wege zur Wiedererlangung der Kontrolle über die eigene Gesundheit (Tin'kov und Mitverfasser 2004).

Ein erhöhter Cholesterinspiegel hängt oft mit erhöhten Werten der Entzündungsmarker, wie z.B. C-reaktives Protein (CRP), Tumor-Nekrose-Faktor –α (TNF- α) und Interleukin (IL), zusammen. Solch eine ungünstige Verbindung von hohem Cholesterinspiegel und von Entzündungsmarkern kann die Entstehung von lebensbedrohlichen bzw. gesundheitsgefährdenden Zuständen zur Folge haben: wie Hirnschlag oder Herzinfarkt. Bei einem Höhentraining erfolgt die Verstärkung des Immunpotentials des Organismus dank antioxidativer Enzyme, was die Werte von Entzündungsmarkern senken lässt. Dieser Effekt wird zusätzlich durch regelmäßige körperliche Betätigung verstärkt.

 

Trainieren wie ein Profi

Dank der Errungenschaften der Medizin, Sportwissenschaft sowie in technischem Fachwissen ist es möglich, Höhentrainings in beliebigen Räumen sowie zu beliebigen Zeiten zu genießen. Was bis vor kurzem nur für auserwählte Gruppe von Profisportlern zugänglich war, steht jetzt dank der LOXYS®– Technologie jedem zur Verfügung. Ein Höhenaufenthalt bzw. Höhentraining (je nach dem Gesundheitszustand) erzielt die Senkung des Cholesterinspiegels, Stabilisierung des Zuckerspiegels, Senkung des Körpergewichts sowie die Senkung des arteriellen Druckes, und zwar innerhalb einer sehr kurzen Zeit. Dank solcher schnell erkennbaren Umwandlungen, die sich in unserem Organismus vollziehen, wird auch die Motivation gegen den Kampf der eigene Gesundheit immer größer.

 

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