Gold durch Hypoxie

Weder Trainer noch Sportler müssen in der jetzigen Zeit von den Möglichkeiten und der Effizienz von Höhentraining überzeugt werden. Manche Sportmedizinerinnen und -mediziner behaupten jedoch, dass das Höhentraining auf einige Profi-Sportlerinnen und -Sportler während ihrem Leistungshoch nur wenig Auswirkung hat. Diese Auffassung basiert jedoch auf der Auswertung von Ergebnissen, die in natürlichen Höhenlagen bzw. durch Höhentraining unter Anwendung von Masken oder Zelten gesammelt worden sind. Der Grund dafür ist, dass es unter solchen begrenzten Bedingungen schier unmöglich ist, die entsprechend notwendige hypoxische Reizschwelle zu erreichen, was die Forschungsergebnisse stark beeinträchtigt. Die Trainingsmethode von LOXYS® ist anders – sie eröffnet die Möglichkeit ein wesentlich höheres Maß an Genauigkeit bei der Optimierung und Verbesserung des Sauerstoffniveaus in einem Organismus zu erreichen. Jeder weiß bereits, dass über eine Goldmedaille oder einen Platz auf dem Podium oft nur 0.001 Sekunden entscheiden können. Es ist doch so verlockend, die maximale Leistungsfähigkeit eines Athleten für die Dauer eines wichtigen Wettkampfes voraus zu bestimmen!

 

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Zeitgenössischer Höhentraining

LOXYS® – bietet ihnen eine innovative Möglichkeit ein Höhentraining durchzuführen, das durch die Erstellung eines künstlichen, stabilen Raumklimas mit geändertem Sauerstoffgehalt, die Herstellung der prozentual sehr genau bestimmten Hypoxie/Hyperoxie in der Luft generiert. Dadurch ermöglicht LOXYS® die unbegrenzte Anwendung der „Intermittierenden Hypoxie Therapie“ (IHT – intermittent hypoxic training) (Paula P. und Mitverfasser 2012).

Der Begriff „intermittierende” bedeutet, dass die Athletin/ der Athlet die Zeit in der Höhe nur während des Trainings verbringt. Durch die LOXYS®-Technologie können die Höhenbedingungen frei konfiguriert werden (z.B. in mehreren Räumen unterschiedliche Höhen und Temperaturen), sodass die Werte genau auf die Bedürfnisse des Höhentrainings abgestimmt werden können. Es sei darauf noch mal hingewiesen, dass LOXYS® die analogen Luftbedingungen zu den großen Höhen nicht durch Druckänderungen in den Räumen, sondern allein durch die Änderung der Luftzusammensetzung erzielt. Dadurch bietet LOXYS® eine sehr sichere Lösung. Für die Nutzer besteht keine Notwendigkeit für eine Kompensation und eine nachfolgende Dekompression. Die Reaktion des menschlichen Körpers auf die subtile Hypoxie, die der wichtigste Faktor der Reizauswirkungen von Höhenklima auf einen Organismus ist, bleibt gleich, unabhängig von den Umständen, die sie hervorrufen.

 

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Die physiologische Grundlage des Höhentrainings ist eine integrierte Reaktion des menschlichen Körpers auf die geänderten Luftbedingungen. Schon in den ersten paar Sekunden Ihres Aufenthalts in dem neuen Klima kommt es zu einer Zunahme der Atemwegsfrequenz und einer Herzschlagbeschleunigung, wie während eines intensiven Trainings. Es reicht nur der bloße Aufenthalt in der Höhe, um die umfangreichen physiologischen Prozesse zu starten. Eine weitere Antwort des Körpers auf die Hypoxie ist der Induktive Faktor HIF 1 Alpha (HIF – Hypoxia inducible Factor). Durch HIF 1 A, werden viele Gene (weit über 100!) stimuliert. Er ist u.a. für das Auswerfen der körpereigenen Erythropoetine (EPO) verantwortlich. Des Weiteren hat es die Folge die Produktion einer größeren Anzahl von roten Blutkörperchen und Hämoglobin zu beschleunigen und den Start von vielen anderen Prozessen anzukurbeln. Dies führt zu verbesserten Blutsauerstoffkapazität und der Möglichkeit, mehr Sauerstoff zu den Geweben zu transportieren. Als Folge davon kann die enorme Steigerung der Ausdauer (VO2max) zu sehen sein, die somit auch im Tiefland erreichbar sein kann.

Hypoxie-Induktions-Faktor wirkt sich auch auf die „Vascular Endothelial Growth Factor” (VEGF) aus, also auf das Element, das Blutgefäße regeneriert und auch im Stande ist neue zu bilden (Hoppeler H. und Mitverfasser 2001). Dieser Faktor ist besonders aktiv in der intensivsten Hypoxie. Während der körperlichen Aktivität ist es am schwierigsten die Muskeln und das Fettgewebe mit Sauerstoff zu versorgen. Die Erneuerung der vorhandenen und die Bildung von neuen kapillaren Blutgefäßen – insbesondere in den Muskeln ermöglicht eine bessere Sauerstoffversorgung der Gewebe (Thomas L. und Mitverfasser 2001). Die Entwicklung neuer Blutgefäße betrifft auch das gesamte Körperfettgewebe (Nebeneffekt – Rückgang von Zellulitis!) – das fördert neben der gesteigerten Leistungsfähigkeit auch ein schnelleres „Fettverbrennen”. Dadurch werden das Erreichen des gezielten Körpergewichts und auch das Verbessern der Figur deutlich beschleunigt. Darüber hinaus kann eine nachhaltige Verbesserung der Glukosestoffwechsels, eine Ökonomisierung des Eisenhaushaltes, und die Erhöhung des antioxidativen Status im Körper erfolgen. Dies alles verbessert die energetischen Fähigkeiten im ganzen Organismus. Die Technologie, die das ermöglicht kommt ursprünglich aus der Raumfahrt, in der die genaue Steuerung der Luftverhältnisse in den Kapseln und Raumbasen von enormer Wichtigkeit ist.

 

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Die Berge kommen zu Dir!

Wenn Sie die Möglichkeit hätten, täglich zum Höhentraining in ihrem lokalen Sport-Club oder Trainingscenter gehen zu können, ohne eine teure und auch langwierige Reise zu den entfernten Gebirgen zu machen und das mit dem gleichen – oder noch einem besseren Ergebnis? Wie würden Sie sich entscheiden? LOXYS® stellt Ihnen ein komfortables und sicheres Werkzeug zur Verfügung – das Höhenklima in Ihrer eigenen Sporthalle, einem Sportcenter oder Fitnessclub. Das ermöglicht Ihnen jede Art von Höhentraining, wie: „live high – train high”, ” live low – train high „, „live high – train low” und „IHT – intermittent hypoxic training” an fast jedem Ort der Welt zu absolvieren.

Ein weiterer wichtiger Vorteil unserer vorgeschlagenen Lösungen ist die Tatsache, dass die Übungen unter den Bedingungen des normalen atmosphärischen Drucks abgehalten werden.

 

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Fragen Sie uns – wir können Ihnen gern Helfen das richtige Sportzentrum zu finden. Probetrainings und Besichtigungen können gerne für Einzelsportler oder auch für Gruppen organisiert werden!

 

Wie ist es möglich?

Der Clou ist es die Luft in Ihre Einzelbestandteile zu spalten und dann neu zusammenzusetzen, unabhängig von der eigentlichen Höhe oder dem Luftdruck. Mehr erfahren Sie im Bereich: LOXYS®-Technologie. Die Trainingshöhe kann frei gewählt bzw. zeitlich programmiert werden – zum Beispiel in einem Bereich von 2000 bis 6000 m ü. NHN, unter der Beibehaltung aller Anforderungen an die Lufthygiene. LOXYS® hält dabei sicher und stabil die gewählten Höhenparameter. Dies geschieht vor allem durch die ständige Kontrolle des Sauerstoff- und des Kohlendioxydniveaus im Klimaraum, die jede Sekunde neu gemessen werden. LOXYS® arbeitet dabei mit speziellen Messsonden, die sonst in der Raumfahrt genutzt werden. Ein spezielles Computerprogramm kann dann vorausschauend reagieren und arbeitet gleichzeitig mit der Lüftung und der Klimaanlage zusammen.

Es ist eine innovative und einzigartige Lösung und gleichzeitig ist es wohl die Beste der Vorhandenen – bis jetzt haben uns schon 34 Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Sportarten aus 15 Ländern vertraut. LOXYS® bietet zusätzlich für Trainerinnen und Trainer und Sportlerinnen und Sportler Schulungen und Workouts an, die dabei helfen den Prozess der Vorbereitung auf den Wettbewerb in der Höhe zu optimieren und erlauben, dass der Wunsch sich dem ersten Platz auf dem Podium zu nähern, Wirklichkeit werden kann.

 

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Beispielartikel und wissenschaftliche Quellen bestätigen die Wirksamkeit des Höhentrainings

1.

Elieen Y. und Mitverfasser:
Effectiveness of intermittent training in hypoxia combined with live high/train low.
Eur J Appl Physiol, 2010: 379–387.

2.

Stephane PD. und Mitverfasser:
Exercise training in normobaric hypoxia in endurance runners. I. Improvement in aerobic performance capacity.
J Appl Physiol, 2006: 1238–1248.

3.

Elodie P. und Mitverfasser:
Exercise training in normobaric hypoxia in endurance runners. II. Improvement of mitochondrial properties in skeletal muscle.
J Appl Physiol, 2006: 1249–1257.

4.

Joffrey Z. und Mitverfasser:
Exercise training in normobaric hypoxia in endurance runners. III. Muscular adjustments of selected gene transcripts.
J Appl Physiol, 2006: 1258–1266.

5.

Vogt M. und Mitverfasser:
Molecular adaptations in human skeletal muscle to endurance training under simulated hypoxic conditions.
J Appl Physiol, 2001: 173–182.