Wellness & SPA auf höchstem Niveau

Das Gebirgsklima wirkt auf den Menschen reizweise ein, indem es eine Reihe positiver adaptiver Reaktionen auslöst. Dies hängt v.a. mit der Änderung der Höhe über dem Meeresspiegel, mit der sich daraus ergebenden Luftverdünnung und derer Einwirkung auf den menschlichen Organismus zusammen. Diese Einwirkung führt zur Entwicklung einer feinen Sauerstoffunterversorgung des Gewebes, indem es Mechanismen auslöst, die es dem Menschen ermöglichen, in beträchtlichen Höhen zu funktionieren (High-Altitude Medicine and Physiology).

 

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Der Körper reagiert sehr unterschiedlich auf die Höhenbedingungen, aber das Atemzentrum kann empfindlich auf den vorherrschenden Sauerstoffmangel reagieren, was bei einer Behandlung von Schlafapnoe angewandt wird. Unser Atemtempo wird zusammen mit dem Pulsschlag geringfügig beschleunigt. Der Organismus, der die neuen Umgebungsbedingungen wahrnimmt, rationalisiert seine Funktionsweise, sodass u.a. der Eisenhaushalt verbessert wird. Das Eisen wird zur Bildung von roten Blutkörperchen und präziser gesagt, von Hämoglobin, benötigt. Ein geringfügiger Anstieg der Hämoglobinmenge bewirkt einen beträchtlichen Anstieg der Ausdauerfähigkeit des Organismus. Darüber hinaus schafft es die Möglichkeit eine höhere Leistung abzurufen, welche speziell beim Sporttraining Einsatz findet. Größere Energieverluste, aufgrund adaptiver Bedürfnisse haben zur Folge, dass der Glukosehaushalt verbessert wird. Dies hat wiederum Verwendung bei Behandlung von Diabetes mellitus.  Dadurch, dass sämtliche Gewebestrukturen des menschlichen Organismus mit Sauerstoff versorgt werden müssen, kann eine Änderung der Körperzusammensetzung beobachtet werden, was auf einen wesentlichen Abbau vom Fettgewebe zurückzuführen ist. Zugleich wird das Lipidprofil im Blut verbessert und der Cholesterinspiegel gesenkt, der zu Energiezwecken verbraucht wird. Weil sich das Herz an die vorherrschenden Bedingungen des Höhentrainings gewöhnen muss, ist das Erreichen eines maximalen Pulsschlagwertes unter einer höhenbedingten Sauerstoffunterversorgung nicht möglich. Zugleich wird durch die adaptive Erweiterung von Koronargefäßen die Sauerstoffzuführung an den Herzmuskel erleichtert. Im Bereich der Atemwege konnte festgestellt werden, das Entzündungszustände abklingen, was seit über zwei Dekaden bei Asthmabehandlung in manchen Ländern angewandt wird. Es erfolgt zugleich eine Anregung und eine Folgeverstärkung antioxidativer Mechanismen des Organismus. Eine hohe Aktivität antioxidativer Enzyme lässt den Organismus dem Alterungsprozess erfolgreich standhalten. Ferner wird bei einem Aufenthalt unter simulierten Höhenbedingungen der Auftritt von größeren Ubiquitinmengen – einem Protein, das andere beschädigte Proteine ‘markiert’ (Ubiquitinierung), die entfernt werden sollten, verzeichnet. Auf solch eine Weise wird die Leistungsfähigkeit des Organismus im Kampf gegen dysfunktionale Proteine verbessert, die dann die Ursache für die Entwicklung von degenerativen bzw. Krebskrankheiten sein können (Neubauer JA. 2001).

 

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Feine Sauerstoffunterversorgung = Gesundheit und Langlebigkeit

Die oben beschriebenen adaptiven Reaktionen auf eine Sauerstoffunterversorgung sind Faktoren, dank denen Menschen, die in mäßigen Höhen (ca. 2.500-3.000 m ü.d.M.) leben, problemlos das Alter von ca. 100 Jahren erreichen können. Dies ist u.a. in hoch gelegenen georgischen Dörfern im Kaukasus zu beobachten.

LOXYS® ermöglicht es, solche Bedingungen in Wellness & SPA-Zentren, Hotels und Kurorten nachzubauen. Unser System kann Bedingungen schaffen, die mit solchen in einer Höhe von 2.500 m ü.d.M. (und mehr) vergleichbar sind. Ein Aufenthalt von 1-2 Stunden unter solchen Bedingungen am Tag bzw. die Verbringung einer Nacht und Rückkehr an Bedingungen mit üblichem Sauerstoffgehalt lassen die obigen Effekte verstärken. Weitere „Trainingseinheiten“ unter solchen Höhenbedingungen stabilisieren diese Folgen, sodass positive Effekte sogar über mehrere Monate nach einer LOXYS® -Session zu sehen waren.