Höhentraining für jedermann

Höhentraining wird im Sportbereich seit den späten 60er Jahren angewendet. Es schien bisher, dass regelmäßige Trainingsprogramme in der Höhe nur für professionelle Athleteninnen und Athleten reserviert sind.

 

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LOXYS® bietet Ihnen jedoch ein Werkzeug mit dem das Höhentraining in fast jedem Raum, für jedermann erreicht werden kann. Wir schaffen ein künstliches stabiles Höhenklima, in dem je nach Bedarf, die Höhe auf z.B. 2000 bis 4500 m ü. NHN eingestellt werden kann, ohne, dass dabei Gefahren, z.B. die große Druckveränderungen in Unterdruckkammern entstehen.

 

Was gibt uns Höhentraining eigentlich?

Die wichtigsten Informationen darüber was Höhentraining im Menschen bewirkt, sind im Bereich Leistungssport beschrieben.

Folgen der Auswirkung von Höhenklima sind:

  • Verringerung des Körperfettanteils,
  • verbessertes Lipidprofil und
  • schnellere Senkung vom Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit.

Letzteres ist sehr wichtig, wenn Sie an das überschüssige Fett des Körpers heranwollen und die unerwünschten Kilos schneller und einfacher loswerden möchten.

 

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Wenn nach einer Mahlzeit im Körper für eine längere Zeit ein hoher Blutzuckerspiegel zustande kommt, bedeutet dies, dass der Zucker nicht mehr für den körpereigenen Energiebedarf verwendet werden kann. Der Körper ist nicht in der Lage überschüssigen Zucker zu reduzieren und wandelt diesen allmählich in Fett um. Aus diesem Grund kann die Kalorienreduktion allein oft nicht den erhofften dauerhaften Erfolg bringen. Erst durch einen dauerhaften hypoxischen Reiz in der Höhenluft werden im Körper unzählige Gene aktiviert, die unter den „normalen“ Sauerstoffbedingungen ruhen. Dadurch wird eine ganze Reihe von komplexen biochemischen Reaktionen und Prozessen in Gang gesetzt, die zum Ziel haben den Sauerstoff- und damit auch den Energieverbrauch zu optimieren (Chen Ch. und Mitverfasser 2010). Dieser Effekt wird auch in der Behandlung von Diabetes und Fettleibigkeit (metabolisches Syndrom) verwendet mehr dazu in dem Abschnitt Metabolische Erkrankungen.

 

Die größere Verringerung von Körperfett

Es ist erwiesen, dass Menschen, die unter den Höhenbedingungen trainieren, erheblich mehr Körperfett abbauen, als unter „normalen“ Luftbedingungen. Wie ist das möglich? Fettgewebe ist wie ein großer Schwamm, der nur sehr schlecht vaskularisiert ist, (Vaskularisation = die Gesamtheit der Gefäßversorgung eines Organs oder Gewebes). Dadurch ist Fettgewebe nur sehr schlecht mit Blut und damit mit Sauerstoff versorgt. Eine der adaptiven Reaktionen des Körpers auf die Höhe ist die Erneuerung und Erweiterung des gesamten Kapillarnetzes (Micro-Kapillaren). Diese Erweiterung tritt auch im Fettgewebe auf. Dadurch können dort die Verbrennungsprozesse mit Hilfe von dem zusätzlichen Sauerstoff viel effizienter verlaufen (Chia M. und Mitverfasser 2013). Als Nebeneffekt der besseren Durchblutung lässt sich die Reduktion des Orangenhauteffekts auf der Haut feststellen. Gleichzeitig steigert die körperliche Aktivität in der Höhenluft deutlich den Kalorienverbrauch, als vergleichbare Übungen unter normalem Sauerstoffgehalt. Das macht den Prozess der Gewichtsreduktion wesentlich effizienter – in der gleichen Zeit kann man bis zu 25% mehr Fett verbrennen.

 

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Aber der wichtigste Vorteil der Auswirkung von Höhenklima in diesem Kontext ist die Freisetzung von einem Botenstoff – Leptin. Das Vorhandensein von Leptin im Blut verringert das Hungergefühl so, dass man nach dem Training nicht wieder so viel essen muss. Unser Gehirn (Hypothalamus) bekommt durch Leptin das Gefühl gerade eben schon mal was gegessen zu haben. Das Gehirn erhält diese Information, leitet sie weiter und greift auf eigenen Energiereserven, in Form von Körperfett, zu. So muss der Körper nicht auf eine neue Mahlzeit warten, sondern kann an dieser Stelle Vorhandenes verbrachen.

 

Schnelleres Wachstum des Muskelgewebes

Die Wirkung von subtilen Hypoxie, induziert durch die Höhebedingungen, verbunden mit der erhöhten Aktivität des vaskulären endothelialen Wachstumsfaktors, der auch für den oben genannten Ausbau der Kapillargefäße im Fettgewebe verantwortlich ist, hat einen weiteren sehr wichtigen Vorteil. Es stimuliert die körpereigene Produktion von Stickstoffmonoxid, das zusätzlich Vasodilatation im Muskelgewebe verursacht (Gefäßerweiterung), sodass viel mehr Blut in die Muskeln fließen kann.

 

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Die Muskeln werden dann besser mit Blut versorgt und das regt sie zum Wachsen an. Einen ähnlichen Effekt kann durch die Einnahme spezieller Nahrungsergänzungsmittel erreicht werden (Maxwell AJ. und Mitverfasser 2001). Mit der Hilfe der Höhenbedingungen wird dieser Effekt auf eine natürliche Art und Weise erreicht.