Höher bedeutet mehr…

1968 fanden die Olympischen Sommerspiele in der Hauptstadt von Mexiko statt. Die Stadien befanden sich dort auf einer Höhe von über 2.300 Meter über dem Meeresspiegel. Noch lange bevor Olympia begann haben die Vertreterinnen und Vertreter einiger Olympischen Komitees die Auswirkungen der Höhe auf die Leistung ihrer Athleteninnen und Athleten befürchtet. Das Ergebnis war eine Vereinbarung mit den mexikanischen Behörden, dass die Olympioniken kostenlos in der Höhe trainieren und sich somit auf die dort vorgegebenen Bedingungen vorbereiten konnten. Die Ergebnisse der Trainingseinheiten erwiesen sich als sehr interessant, sowohl für die Trainerinnen und Trainer wie auch für die Sportärzte. In den Organismen der Athletinnen und Athleten begannen wichtigen weitreichende Änderungen, die mit dem Aufenthalt in der Höhe in Verbindung gebracht werden konnten. Im Blut fand man viele neue Hormone und Enzyme, die unter Tieflandbedingungen überhaupt nicht angezeigt werden oder nur in geringen Spuren vorkommen. Als Ergebnis konnte man festhalten, dass mehrere Aufenthalte unter den Bedingungen des Höhenklimas deutliche Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Sportlerinnen und Sportler hatten. Die Sportlerinnen und Sportler, deren Vorbereitungen nicht ausreichend oder zu kurz waren, hatten während dieser Olympischen Spiele ernsthafte Schwierigkeiten. Innerhalb der Ausdauerwettkämpfe gab es teilweise Entsetzen, weil weltanerkannte Sportlerinnen und Sportler unerwartet schlechte Ergebnisse erreicht hatten und auf den Podien standen unbekannte Athleteninnen und Athleten, vor allem aus gebirgigen Ländern.

 

loxys-5

 

Die Sportwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler wurden durch die Ergebnisse der Olympischen Spiele, bzw. vor allem denen in den Ausdauerdisziplinen förmlich geschockt, sodass sie umgehend mit umfangreichen Analysen und Experimenten begonnen hatten. Auf diese Weise haben die Olympischen Spielen in Mexiko die rasante Entwicklung der neuen Forschung über die besondere Art von Training im Hochgebirge, heute genannt Höhentraining, initiiert. Im Profisport hat diese Trainingsmethode schon eine breite Akzeptanz gewonnen. Es wird in verschiedenen Kombinationen verwendet: „Trainiere hoch, Schlafe tief”, „Trainiere niedrig, Schlafe hoch” oder andere Varianten. Jede dieser Methoden hat ihre Anhänger und wird auf eine andere Weise interagiert.

Die Veränderungen, die sich in lebenden Organismen durch den Aufenthalt in der Höhe vollziehen, treten nicht nur beim Menschen sondern auch bei Tieren und Pflanzen auf. Sie sollen eine extrem schnelle Anpassung auf die degradierten aeroben Bedingungen ermöglichen.

 

loxys-6

 

Die Auswirkungen dieser Anpassung wirken noch lange nach und stimulieren den Körper und später die Standardsauerstoffkonzentration. Der wahre Grund für all diese Veränderungen beim Menschen wurde im Jahr 2006 entdeckt. Es stellte sich heraus, dass in der menschlichen DNA auf dem zwölften Chromosom, sich ein Gen befindet, das nur bei einer stabilen Hypoxie aktiviert wird. Mehr dazu im Abschnitt – Warum Hochgebirgsklima?.

  

Nachteile der natürlichen Bedingungen

In Ländern, in denen Hochgebirge selten oder gar nicht vorhanden sind, ist es fast unmöglich, ein Höhentraining im vollen Umfang unter natürlichen Bedingungen zu realisieren. Um solchen Trainingsmethoden durchführen zu können sind umständliche Reisen, in der Regel an Orte, die weit entfernt sind erforderlich. Darüber hinaus besteht oft die Notwendigkeit die anstrengenden Übungen unter klimatischen Winterbedingungen durchzuführen. Das Ziel der Reise sind Orte mit Gebirgen, in denen das Klima selten als mild bezeichnet werden kann. Weiterhin ist eine solche Reise meistens mit einer Veränderung der Zeitzone verbunden. Darüber hinaus ist es notwendig, den Aufenthalt in der Höhe langsam zu steigern, damit sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erst an die Höhe gewöhnen und somit akklimatisieren. Bei einer nicht richtigen Akklimatisation kann es zur Entwicklung einer akuten Höhenkrankheit kommen. Die Akklimatisation in die neue Zeitzone und auf die Höhe, verbunden mit dem niedrigen atmosphärischen Druck, dauert mindestens ein paar Tage. Erst nach dieser Zeit ist es möglich, den gewünschten Trainingsplan zu starten. Aus diesem Grund sind solche Reisen für eine lange Zeit ausgelegt und mit erheblichen Kosten verbunden.

 

loxys-7

 

Viele Athleteninnen und Athleten haben dafür weder Zeit noch Ressourcen. Es ist unmöglich an dieser Stelle nicht von Risiken zu sprechen, die im Zusammenhang mit dem Aufenthalt in den natürlichen Höhenlagen auftreten, insbesondere durch Verletzungen an unebenen Flächen, unstabile Wetterlage, einen Fall aus der Höhe, usw.

 

LOXYS – Höhentraining mit System

LOXYS bietet eine einfache und wirkungsvolle Lösung, um stabile Höhenbedingungen in einem beliebigen Trainings- und Aufenthaltsbereich auf Normalhöhe zu schaffen. Als Grundlage steht die Aufbereitung einer Luftmischung mit geeigneten Anteilen von Sauerstoff, Kohlendioxid und reiner Frischluft, die der jeweils gewählten Höhe entsprechen. Die Zusammensetzung der Mischung wird ständig überwacht und aktiv gesteuert. Ein Leistungsspektrum erstreckt sich von 8 bis 30% O2. Das System LOXYS kann also sowohl eine extreme Hipoksie, aber auch hohe Hyperoxie schaffen. Es gibt keine Notwendigkeit, den Druck im Raum zu verringern oder umständliche Masken zu tragen. Das von uns angebotene System ermöglicht die Erstellung von angemessenen Bedingungen für ein Höhenklima in neuen oder auch bereits vorhandenen Räumlichkeiten jeder Größe (mit wenigen Ausnahmen), mit der vollständigen Nutzung einer Klimaanlage. Mehr kann zu diesem Thema in der Details der Technologie LOXYS gelesen werden.

 

loxys-8

 

Die Vorteile von LOXYS

  • die Möglichkeit einer schnellen Installation in jedem Raum (mit wenigen Ausnahmen),
  • Höhenakklimatisation erfolgt während des Trainings, die Höhe wird unter normobarischen Bedingungen erzeugt,
  • LOXYS ermöglicht die einfache Anwendung aller Grundsätze der IHT (intermittent hypoxic training),
  • LOXYS kann auch in den Schlafzimmern der Sportlerinnen und Sportlern installiert werden, was auch die Anwendung der Methode „sleep high – train low” ermöglicht; wie auch die anderen Varianten,
  • Höhentraining kann auch als eine ergänzende Trainingsmethode angewendet werden,
  • LOXYS erweiterte Version HIOX ermöglicht die Anwendung der Hyperoxie, wo O2-Gehalt im Trainingsraum zwischen 25 und 30 % liegen kann!
  • Kosten für LOXYS-Training sind viel niedriger als die Organisation einer Reise in ein Hochgebirge.